Shiatsu – Innere Orientierung für mehr Gesundheit und Selbstregulation
- 4. Aug.
- 2 Min. Lesezeit

Ich freue mich sehr, dass mein Fachartikel zum Thema Shiatsu und innere Orientierung in der Zeitschrift vitaswiss (Ausgabe 2/2026) veröffentlicht wurde. In diesem Beitrag möchte ich die wichtigsten Gedanken daraus mit Ihnen teilen und zeigen, wie Shiatsu Menschen dabei unterstützen kann, ihre Gesundheit und Selbstregulation nachhaltig zu stärken.
Shiatsu – den Menschen als Ganzes wahrnehmen
Shiatsu ist eine in Japan entwickelte Form der KomplementärTherapie. Im Mittelpunkt steht nicht die Behandlung einzelner Symptome, sondern der Mensch in seiner Ganzheit. Durch achtsame Berührung mit Händen und Daumen sowie den gezielten Einsatz des Körpergewichts werden Meridiane und bestimmte Körperbereiche behandelt. Shiatsu versteht den Körper als Ausdruck des gesamten Lebens und unterstützt die innere Balance sowie die Fähigkeit zur Selbstregulation.
Die Bedeutung der Meridiane
Im Shiatsu werden Meridiane als Ausdruck der Lebensenergie verstanden. Sie spiegeln körperliche, emotionale und mentale Prozesse wider. Mit Berührung, Atmung, Dehnungen, Rotationen und Bewegung wird ihr Gleichgewicht unterstützt. Jede Behandlung wird individuell auf die aktuelle Situation abgestimmt und findet in bequemer Kleidung auf einer Matte oder Behandlungsliege statt.
Gesundheit stärken statt Symptome bekämpfen
Shiatsu orientiert sich am salutogenetischen Ansatz. Im Mittelpunkt steht die Frage, was Gesundheit erhält und fördert. Beschwerden werden nicht isoliert betrachtet, sondern als Hinweis darauf, dass das innere Gleichgewicht Unterstützung benötigt. Ziel ist es, vorhandene Ressourcen zu stärken und die natürliche Regulationsfähigkeit des Körpers zu fördern.
Das Anliegen bestimmt den Weg
Jede Shiatsu-Behandlung beginnt mit dem persönlichen Anliegen der Klientin oder des Klienten. Gemeinsam wird erkundet, welches Thema hinter den Beschwerden stehen könnte und welche Veränderungen sich zeigen dürfen. Es geht nicht darum, ein starres Ziel zu erreichen, sondern den eigenen, stimmigen Weg zu finden. Die Klientin oder der Klient bleibt dabei jederzeit Expertin bzw. Experte für das eigene Erleben.
Innere Bilder als Orientierung
Unser Nervensystem reagiert nicht nur auf Belastungen, sondern auch auf positive innere Erfahrungen. Im Shiatsu wird deshalb erforscht, wie es sich anfühlen würde, wenn mehr Leichtigkeit, Ruhe oder Wohlbefinden vorhanden wären. Solche inneren Bilder können Ressourcen aktivieren und den Körper dabei unterstützen, neue Wege der Regulation zu finden.
Selbstwahrnehmung als Schlüssel
Viele Beschwerden gehen mit einer eingeschränkten Selbstwahrnehmung einher. Shiatsu fördert den Kontakt zum eigenen Körper und hilft dabei, Bedürfnisse wieder wahrzunehmen und Zusammenhänge besser zu verstehen. Dadurch entstehen neue Handlungsmöglichkeiten und mehr innere Orientierung im Alltag.
Jede Behandlung ist einzigartig
Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, seine Bedürfnisse und seine Ressourcen mit. Deshalb wird jede Shiatsu-Behandlung individuell angepasst. Die Berührung kann sanft oder kräftig, ruhig oder dynamisch sein – immer abgestimmt auf das, was der Mensch in diesem Moment braucht.
Mein Artikel in der Zeitschrift vitaswiss
Der Beitrag erschien in der Ausgabe 2/2026 der Zeitschrift vitaswiss. Ich freue mich, dass ich dort die Möglichkeit hatte, Shiatsu einem breiten Publikum näherzubringen und aufzuzeigen, wie achtsame Berührung, Selbstwahrnehmung und innere Orientierung die Gesundheit unterstützen können.
Möchten Sie Shiatsu selbst erleben?
In meiner Shiatsu-Praxis in Zürich begleite ich Menschen unter anderem bei Stress, Erschöpfung, körperlichen Beschwerden sowie in belastenden Lebenssituationen. Wenn Sie mehr über Shiatsu erfahren oder einen Termin vereinbaren möchten, freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme.



















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